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Derbysweep

Zum ersten Mal seit der Saison 07/08 – in der die Haie Vizemeister wurden – gewannen Sie alle vier Derbys in der regulären Spielzeit und machten gestern mit dem 5:3 Sieg den „Derbysweep“ perfekt. Das dieser Punkt am Ende wichtiger war als die drei Punkte zeigten die Szenen auf dem Eis nach dem Spiel ganz gut.

Vor dem Spiel

Im Vergleich zur Partie in Straubing kehrten Tyrväinen und Tuomie ins Team zurück und Jalonen rotierte. In der Verteidigung ging er zurück auf die Formationen die den Großteil der Saison zusammen waren und bot Rantakari als 7. Verteidiger auf. Im Angriff blieb nur die MacLeod Reihe unverändert. In der Nordkurve der Arena gab es eine kleine aber feine Choreo und mit dem Eröffnungsbully beinahe einen Fight.

1. Drittel

Das 246. Derby brauchte seine Zeit um den Namen verdient zu haben. Beide Teams waren darauf bedacht wenig Fehler zu machen. Am Ende gelang das den Haien etwas besser als der DEG. Erst überstanden Sie eine Unterzahl souverän und dann traf Münzenberger gegen Haukeland. Ein Tor, das der Schlussmann der DEG vermutlich gerne „wieder hätte“. Mit der knappen Führung gingen beide Teams erstmalig vom Eis.

2. Drittel

Düsseldorf kam deutlich verbessert aus der Kabine und erzielte den schnellen Ausgleich. Einen Doppelpass mit Gogulla verwertete Cumiskey. Die DEG hatte trotz des ordentlichen Auftretens – bei 5 gegen 5 war man besser – das Problem mit dem Mann weniger. In der ersten Überzahl für die Haie sorgte Tuomie nach feiner Vorarbeit von Schütz für die erneute Führung. Düsseldorf mit guten Chancen (Pfostenschuss des Neu-Mannheimers), aber es dauerte bis Braun ausgleichen konnte. Die 2. Überzahl der Partie brachte die Haie wieder in Front. Nach 6 Sekunden drückte Currie die Scheibe über die Linie und mit einer Führung ging es ins Schlussdrittel.

3. Drittel

Die Haie wieder besser und auf die frühe Entscheidung aus. Zwei Kontersituationen konnte man nicht verwerten, aber in der nächsten Überzahl traf man wieder. Schütz brachte die Scheibe dieses Mal selbst über die Linie. Düsseldorf hatte danach wenig zuzusetzen. Ein Powerplay brachte nochmal Gefahr, aber wenn es brenzlig wurde war Hudacek zur Stelle. Die Chance zur endgültigen Entscheidung vergab Wohlgemuth gegen den stark parierenden Haukeland und so kam Düsseldorf mit dem Mann mehr – Haukeland hatte das Eis verlassen – noch mal ran. O’Donnell brachte seinen Namen noch aufs Scoresheet, aber mit dem Emtpynetter von Schütz waren alle Unklarheiten beseitigt.

Fazit

Derbysweep für die Haie. Die DEG stemmte sich vor allem im zweiten Drittel dagegen und mit einer besseren PK-Unit wäre in der LANXESSarena an diesem Nachmittag vermutlich mehr drin gewesen. Die hatten Sie aber nicht und die Haie gegen Ende des Spiels souverän. Das vierte Aufeinandertreffen diese Saison war aber qualitativ das schwächste. Am Ende reichte es aber doch, das in der Arena „Vier gewinnt“ von den Fantastischen Vier aus den Boxen dröhnte. Vier Siege. Derbysweep!

Stimmen zum Spiel

Justin Schütz Neuzugang vom EHC Red Bull München

 

 

 

 

Hard Facts

Kölner Haie – Düsseldorfer EG 5:3 (1:0 – 2:2 – 2:1)

Schüsse: 26 – 35

Strafminuten: 6 – 8

Bullies: 23 – 38

Kölner Haie

Hudacek – Ancicka
Sennhenn – Vittasmäki; Almquist – Glötzl; Müller – Austin; Rantakari
Storm – Aubry – Wohlgemuth; Hänelt – MacLeod – Schütz; Münzenberger – Tyrväinen – Kammerer; Tuomie – Currie – Niedenz

Düsseldorfer EG

Haukeland – Quapp
McKiernan – Akdag; Ebner – Cumiskey; Postma – Wirth
Blank – Rymsha – Gogulla; Ehl – Gaudet – O’Donnell; Richards – Angle – Braun; Borzecki – Pivonka – Roßmy; Üffing

Schiedsrichter: Polaczek – MacFarlane

Zuschauer: 18.600 (ausverkauft)

Foto: Haiepictures

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