Chancenlos in Schwenningen
Die Wild Wings sind das erste Team in dieser Saison gegen das die Haie keinen Sieg holen können. Auch im 4. Aufeinandertreffen setzt es eine Niederlage. Die Haie sind über weite Teile des Spiels chancenlos und fahren am Ende zurecht mit leeren Händen weiter nach Nürnberg.
Vor dem Spiel
Neben dem verletzten Grenier musste Jalonen auch auf Storm verzichten. Der Angreifer fehlte angeschlagen. Daher wurde im Angriff im Vergleich zum Derbysieg wieder rotiert. Einspielen im Hinblick auf die Playoffs können sich die Haie aktuell im Angriff nicht. In der Hintermannschaft blieb aber alles wie gehabt.
1. Drittel
Der Start in die Partie bot Chancen auf beiden Seiten. Wohlgemuth traf in dieser Phase nur den Pfosten und verpasste es die Haie früh aufs Scoreboard zu bringen. Schwenningen, auch nicht chancenlos, zu Beginn aber nicht mit der Qualität in den Chancen. Die brauchte es aber auch nicht, denn in der 10. Minute gingen die Gastgeber in Führung. Einen Doppelpass mit seinem Zwillingsbruder legte Tys. Spink mit schöner Bewegung an Hudacek vorbei in die lange Ecke. Der Schlussmann der Haie spekulierte etwas zu sehr auf die kurze Ecke und kam dann nicht mehr weit genug rüber. In der Folge hatten die Haie bei einer 5 gegen 3 Überzahl die Chance auf den Ausgleich, aber Schütz vergab die beste Chance. Einen Rebound brachte er nicht an Eriksson vorbei. Nach Fehler von Hudacek – er servierte Platzer die Scheibe maßgerecht – konnten die Haie am Ende glücklich sein nicht höher in Rückstand zu liegen.
2. Drittel
Schwenningen kam gut aus der Kabine, schon nach 10 Sekunden hätte es 2:0 für die Hausherren stehen können, aber eine Spink-Kombination brachte nicht den gewünschten Erfolg. Besser machten sie es drei Minuten später. Tyl. Spink traf aus der Distanz. Bei freier Sicht für Hudacek griff er daneben, es war nicht der Tag des Goalies. Karachun legte zur Mitte der Partie mit einem Alleingang nach. Als es so aussah als würde die Partie zu einer klaren Angelegenheit für die Gastgeber legten die Haie los. Zuerst trafen Sie in Unterzahl zum Anschluss. Schütz setzte den Schuss an den Schoner von Eriksson und Currie versenkte den Rebound. Keine Minute später legte Tyrväinen für Vittasmäki ab und der Verteidiger halbierte den Vorsprung der Wild Wings. Das Tor wurde überprüft und gegeben.
3. Drittel
Das 5 Minuten gutes Eishockey – wie Schütz nach der Partie in die Magentamikrofone diktierte – nicht reichen, erkannten die Haie im letzten Drittel. Erneut Schwenningen besser aus der Kabine und wieder waren es die Spinks die trafen. Eine schöne Kombination veredelte Tys. Spink mit dem 4:2. Den Haien fehlten im letzten Abschnitt die Mittel um nochmal ranzukommen. Ohne große Chancen zuzulassen verteidigte Schwenningen stark. Am Ende traf Karachun ins leere Tor zum Endstand.
Fazit
Die Haie am Ende dann doch chancenlos, auch wenn es am Ende des Mittelabschnitts mal kurz anders aussah. Schwenningen traf zu den richtigen Zeitpunkten und nahm vor allem im letzten Drittel jeglichen Schwung aus dem Haiespiel. Alle vier Siege in dieser Saison gehen an das Team vom Neckarursprung und die Haie müssen aufpassen nicht noch ein Wort im Kampf um die 1. Playoff-Runde mitzusprechen. Trotz der Ausfälle sollte sich das Team in diesen Partien besser präsentieren. Sattelfest war Schwennningen nicht immer in den 60 Minuten, vor allem dann wenn die Haie schnell zum Tor spielten.
Hard Facts
Schwenninger Wild Wings – Kölner Haie 5:2 (1:0 – 2:2 – 2:0)
Schüsse: 31 – 33
Strafminuten: 6 – 6
Bullies: 17 – 15
Kölner Haie
Hudacek – Ancicka
Sennhenn – Vittasmäki; Almquist – Glötzl; Müller – Austin; Rantakari
Tuomie – Aubry – Wohlgemuth; Hänelt – MacLeod – Schütz; Niedenz – Tyrväinen – Kammerer; Münzenberger – Currie – van Calster
Schwenninger Wild Wings
Eriksson – Bitzer – Majher
Trivellato – Murray; Marshall – Weber; Boyle – Bassen; Dziambor
Ritchie – Spink – Spink; Feist – Platzer – Karachun; Senyshyn – Höfflin – McMillan; Uvira – Neumann – Puempel
Schiedsrichter: Hunnius – Gofman
Zuschauer: 4.826
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