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Nur ein Sieg

Eine Regel in den Playoffs an die man gerade nach solchen Spielen immer wieder denken sollte. Egal wie die Partie ausging, es ist nur ein Sieg auf Weg in die nächste Runde. Somit sollte man auch das 5:0 der Haie im ersten Spiel in Bremerhaven nicht zu hoch hängen, aber die „to dos“ für beide Seiten sind klar.

Vor dem Spiel

Ancicka war für die Haie nicht im Kader, daher war früh klar, das Hudacek seinen Start bekommen wird und die Haie auf eine Kontingentstelle auf dem Eis verzichten müssen. Rantakari war am Ende überzählig. Die Reihen standen so zuletzt nicht auf dem Eis, aber es war nichts neues was sich Jalonen ausgedacht hat, sondern altbewährtes. Zur Situation der Goalies – die so sicher nicht geplant war – hatte sich Jalonen in der Playoffs-Pressekonferenz am Donnerstag noch geäußert.

1. Drittel

Nach 20 Sekunden musste man erstmalig die Luft anhalten als Jeglic frei vor Hudacek an die Scheibe kam, aber Hudacek war von Beginn an gut in der Partie. Bremerhaven erwischte den besseren Start und hatte in einem frühen Powerplay die erneute Chance auf die Führung. Die Unterzahl der Haie hielt stand. Die achte Minute hatte es dann erstmals in sich. Zuerst scheiterten Urbas und Jeglic am gut reagierenden Hudacek, bevor MacLeod auf der anderen Seite frei vor Gudlevskis die Scheibe nicht ins Tor brachte. Das war es aber auch schon an guten Chancen. Die Führung der Haie eher aus der Kategorie „jede Scheibe aufs Tor ist eine gute Scheibe“. Austins Schuss rutschte Gudlevskis durch und da kein Hai mehr vor der Linie an der Scheibe war zählte der Treffer regelkonform trotz das der Schiedsrichter zu früh abgepfiffen hatte.

2. Drittel

Wieder hatte Bremerhaven den ersten Aufreger, wieder scheiterte Jeglic. Danach die Haie mit guten Chancen die Führung auszubauen, aber Grenier (22.) und Aubry (23.) brachten die Scheibe nicht an Gudlevskis vorbei. Es dauerte aber dennoch nicht lange bis die Haie nachlegten. Im ersten Powerplay dauerte es nur 15 Sekunden bis MacLeod in den kurzen Winkel traf. Tyrväinen nahm dabei Gudlevskis komplett die Sicht. Und was Bremerhaven nicht gelang – Treffer in Überzahl zu erzielen – erledigten die Haie. In der 35. Minute jagte Tuomie eine fast genaue Kopie des 0:2 zum dritten Haietor in die Maschen.

3. Drittel

Die Haie weiterhin gut in der defensiven Struktur ließen im letzten Drittel nicht mehr viel zu. Sulzer zog früh den Torwart zu Gunsten des 6. Feldspielers und die Haie konnten es durch Aubry direkt bestrafen. Danach war die Partie gelaufen und die Haie wurden ein wenig nachlässig und ermöglichten den Pinguins noch einige Chancen, die Hudacek aber allesamt entschärfen konnte und sich seinen Shutout verdiente. Als alle schon mit den Gedanken in der Kabine waren fälschte Currie noch einen Glötzl Schuss zum Endstand ab.

Fazit

Der erste Sieg in der Serie ist für die Haie unter Dach und Fach. Das Ergebnis liest sich einfacher als die Partie war. Die Haie profitierten von der gut sortierten Defensive und den starken Special Teams. Damit sind auch die Themen für die nächsten Tage gesetzt. Dürfen es sich die Haie nochmal erlauben so häufig auf der Strafbank zu sitzen? Kann Bremerhaven das Special Teams Duell auch auf seine Seite drehen? Trotz des überzeugenden Ergebnisses bleibt nämlich eins klar: Es ist nur ein Sieg in der Serie.

Hard Facts

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Kölner Haie 0:5 (0:1 – 0:2 – 0:2) Schüsse: es liegen aktuell leider keine Daten vor Strafminuten: 6 – 14 Bullies: es liegen aktuell leider keine Daten vor Kölner Haie Hudacek – Pantkowski Sennhenn – Vittasmäki; Müller – Austin; Almquist – Glötzl Grenier – MacLeod – Schütz; Kammerer – Aubry – Storm; Niedenz – Currie – Tuomie; Münzenberger – Tyrväinen – Wohlgemuth; van Calster Fischtown Pinguins Bremerhaven Gudlevskis – Franzreb – Graf Eminger – Grönlund; Bruggisser – Abt; Jensen – Rausch; Bettahar Verlic – Jeglic – Urbas; Görtz – Vikingstad – Mauermann; Appendino – Quince – Uher; Herrmann – Wejse – Kinder Schiedsrichter: Kohlmüller – Iwert Zuschauer: 4.647 Foto: Haiepictures

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