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Dominante Haie

Die Haie stellen die Serie auf 2:0. Erneut war Bremerhaven über weite Strecken der Partie ohne Chance auf den Sieg. Dem Team von Alex Sulzer muss ab Spiel 3 – Freitag in Bremerhaven – deutlich mehr einfallen um einen Fuß in die Tür zu bekommen. Die Haie traten erneut sehr dominant auf

Vor dem Spiel

Never change a winning Team und in den Playoffs schon mal gar nicht. Zumindest nicht wenn man nicht muss. Jalonen musste nicht. Er vertraute demselben Personal wie in Spiel 1. Einzig Ancicka war als EBUG im Line-up. Auch Sulzer ändere mit dem Wechsel von Eminger auf Byström nur einen Spot im Kader. Immer mit Spannung erwartet: Das Playoff-Intro. Die Haie haben, wieder einmal, stark abgeliefert und hoffentlich sehen wir dieses Intro noch häufiger. Auch die neuen Playoff-Trikots sehen in Live sehr gut aus.

1. Drittel

Waren es in Partie 1 die Pinguins mit der ersten Chance, so waren es jetzt die Haie. Keine 30 Sekunden in der Partie traf Grenier nur Metall. Danach gab es eine kurze Zwangsweise als viel Konfetti aus einer vergangenen Veranstaltung aufs Eis rieselte. Die Pause tat Bremerhaven kurzzeitig gut. Bei angezeigter Strafe gegen Schütz konnte Hudacek einen Bruggisserschuss nur prallen lassen und Jeglic hatte – völlig frei – wenig Mühe den Rebound zu verwerten. Die Haie kamen aber sofort zurück. Eine halbe Minute später hatte Currie die Kelle zum Ausgleich in einem Austinschuss. Noch vor der Pause erzielte Grenier die Führung. Er verwertete die Vorlage von MacLeod am langen Pfosten. Der schönste Spielzug der Partie!

2. Drittel

Erneut erwischten die Haie den besseren Start. Es war bereits die dritte Chance in den ersten drei Minuten die Currie nutzen konnte. Danach gab es aber einen Bruch im Haiespiel. Bremerhaven war am Drücker und konnte durch Görtz verkürzen. Der Ausgleich war in dieser Phase durchaus möglich, das Team von Jalonen fand aber wieder einen Ausweg. Müller hatte in der 34. Minute freie Bahn, bediente den noch besser postierten Austin und der erzielte sein 5. Tor in den letzten 7 Spielen. Das Drittel endete nicht gut für die Haie. Aubry musste nach einem Kontakt mit Verlic – er hatte versucht den Slowenen zu checken – mit einer Verletzung vom Eis.

3. Drittel

Aubry kam auch im letzten Abschnitt nicht zurück. Tyrväinen übernahm den Platz in seiner Reihe und Jalonen spielte fortan nur noch mit drei Reihen. Die Haie verteidigten gut und viele Chancen ergaben sich für die Gäste nicht. Dominant spielten die Haie. Selbst setzten Sie einige Nadelstiche, konnten die Partie aber erst am Ende entscheiden. Grenier fing einen „D-to-D“ Pass an der blauen Linie ab und machte die Scheibe selbst ins leere Tor zur endgültigen Entscheidung. Ein Drittel, das wieder einmal zeigte was die Defensive der Haie zu Leisten im Stande ist.

Fazit

Dominante Haie gehen in der Serie mit 2:0 in Führung. Bremerhaven mit deutlich weniger Schüssen als in der ersten Partie, aber immerhin auf dem Scoreboard. Das schaffen die Haie allerdings erneut fünf Mal und stellen die beste Defensive der Hauptrunde vor große Probleme. Erneut hatte Jalonen die besseren Antworten. Großer Wermutstropfen ist der Ausfall von Louis-Marc Aubry der, unseren Informationen nach, diese Serie nicht wieder aufs Eis zurück kehren wird. Am Freitag in Bremerhaven geht es wieder bei Null los und es würde nicht überraschen wenn Sulzer einen Wechsel im Tor vornimmt. Hat er doch hinter Gudlevskis mit Franzreb einen weiteren ganz starken Goalie noch auf der Bank. Die Special Teams spielten in dieser Partie keine Rolle.

Stimmen zum Spiel

Brady Austin #67

 

 

 

 

Hard Facts

Kölner Haie – Fischtown Pinguins Bremerhaven 5:2 (2:1 – 2:1 – 1:0)

Schüsse: 30 – 27

Strafminuten: 2 – 6

Bullies: 28 – 22

Kölner Haie Hudacek – Pantkowski – Ancicka Sennhenn – Vittasmäki; Müller – Austin; Almquist – Glötzl Grenier – MacLeod – Schütz; Kammerer – Aubry – Storm; Niedenz – Currie – Tuomie; Münzenberger – Tyrväinen – Wohlgemuth; van Calster Fischtown Pinguins Bremerhaven Gudlevskis – Franzreb – Graf Byström – Grönlund; Bruggisser – Abt; Jensen – Rausch; Bettahar Verlic – Jeglic – Urbas; Görtz – Vikingstad – Mauermann; Appendino – Quince – Uher; Herrmann – Wejse – Kinder

Schiedsrichter: Ansons – Schadewaldt

Zuschauer: 16.652 Foto: Haiepictures

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