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33. Spieltag

33 Spieltag, letztes Heimspiel im Jahr 2025, zu Gast sind die Wild Wings vom Neckarursprung. Die Punkteserie der Haie steht inzwischen bei 15 Spielen, die Niederlagenserie der Wild Wings bei acht. Geht es so weiter?

Status Quo

Die Wild Wings kämpfen um die Playoff-Qualifikation. Der aktuell 10. Platz wackelt gewaltig. Augsburg liegt mit einem Spiel weniger zwei Punkte hinter Schwenningen und nach vorne sind Ice Tigers und Grizzlys aktuell auf sechs bzw. sieben Punkte enteilt.

Dabei stand das Walker-Team in dieser Saison auch schon unter den Top 6 in der Tabelle und auch der Start aus der Cup Pause war mit drei Siegen aus vier Spielen geglückt.

Der Dezember ist aber nicht der Monat der Wild Wings. Bisher gab es nur einen Punkt – beim Spiel gegen Nürnberg. Dazu muss man aber auch sagen, bis auf den Punkt in Nürnberg und die Niederlage im letzten Spiel (Iserlohn) traf man nur auf Top 7 Teams.

Die Zahlen der Wild Wings

Die Probleme der Schwenninger liegen in der Offensive. Nur die Kellerkinder der Liga haben seltener getroffen. Dabei steht man defensiv gewohnt ordentlich. Mit 98 Gegentoren hat man die 100 Tore Marke noch nicht „geknackt“.

Bis zur Niederlagenserie waren die Wild Wings ein klassisches Mittelfeldteam. 13 Siegen standen 12 Niederlagen gegenüber, was Tabellenplatz 7 bedeutete.

Das beste Drittel ist das letzte Drittel. Die meisten selbst erzielten Tore (32) und eine Tordifferenz von 0. Gegentore kassiert das Team gleichmäßig über alle drei Drittel (31, 32, 32).

Statistisch sind die Wild Wings sogar effektiv. Vier Tore mehr als die xGoals hergeben, aber auf der anderen Seite – trotz der ordentlichen Gesamtanzahl an Gegentoren – 19 Tore mehr kassiert als man sollte. Man sieht also wo Schwenningen stehen könnte, wenn die Abwehr nicht nur ordentlich, sondern gut/sehr gut wäre.

Die Speciel Teams rangieren im Ligamittelfeld. Das 8. Powerplay und das 9. Unterzahlspiel bringen eine -4 (8.) in der Special Teams Tordifferenz und eine kumulierte Quote von 96,04% (9.). Mittelmaß.

Mit einer PDO von 99 liegt man erneut nur vor den Kellerkindern. Dabei liegt nur Dresden bei der Shotpercentage noch schlechter da. Die Goalies holen wieder einiges raus (5.).  Man kommt immer wieder auf den Punkt zurück: Würde die Offensive der Wild Wings besser produzieren.

Die bisherigen Duelle

Beide Partien endeten 4:1 für die Haie. Dabei war der Sieg in Schwenningen am 3. Spieltag der erste Saisonsieg der Haie. Vor einem guten Monat gab es dann den Sieg in der LANXESSarena.

Dabei waren die Spiele härter umkämpft als es die Ergebnisse aussagen. So sprach auch Moritz Müller nach dem Sieg gegen Bremerhaven von einem unangenehmen Gegner.

Bei den Special Teams haben die Haie klar die Nase vorn. Knapp 40% Powerplay- und 100% Penaltykillingquote sind starke Zahlen und das bei je 8 Situationen.

Sechs unterschiedliche Spieler der Haie trafen schon gegen die Wild Wings. Russell sticht mit drei Treffern deutlich heraus. Umgekehrt konnte bisher nur Tylor Spink die Haiegoalies überwinden, sein Bruder war dabei jedes Mal der Assistgeber.

Prognose

Man kann den Haien die Favoritenrolle nicht aus der Hand nehmen. Auch ohne MacLeod und Schnarr – der im ersten Spengler Cup Spiel direkt traf – gewann man gegen Bremerhaven. Schwenningen kommt dazu mit der längsten laufenden Niederlagenserie der Liga.

Schwenningen ist ein unangenehmer Gegner, gegen den die Haie erstmal treffen müssen. Außer dem Shorthander und den zwei Emptynettern gelang – ohne die kreativen Center im Spiel gegen Bremerhaven – wenig im Spiel nach vorne.

Eine schwierige Partie zum Jahresausklang in der LANXESSarena. Auf die Zahlen des Jahres der Haie in der Heimspielstätte schauen wir dann im neuen Jahr.

Die Partie gibt es wie immer live bei MagentaSport. Kommentator ist Patrick Pöhler.

Blick über den Tellerrand

Die Extraportion Schwenningen gibt es über Martina Fröhlich (Bluesky/Instagram). Sie ist die Konstante Besetzung bei uns, wenn wir uns weitere Infos zu und aus Schwenningen wünschen.