Rekord eingestellt
Es war der 13. Sieg in Serie, den eigenen Rekord – aus den Saisons 95/96 und 05/06 – haben die Haie damit eingestellt. Die DEL-Rekordmarke liegt bei 15 Siegen in Serie, aufgestellt von den Adler Mannheim in der Saison 01/02.
Vor dem Spiel
Kari Jalonen konnte – so die Meldung der Haie vor dem Spiel – wieder aus dem vollen schöpfen. Moritz Müller und Parker Tuomie kehrten ins Line-up zurück und Nate Schnarr war nicht mehr als angeschlagen gelistet. Einzig Tobi Ancicka war krankgemeldet. Uher und Münzenberger rotierten aus dem Team
1. Drittel
Die Pinguins kamen gut aus der Kabine und die Haie brauchten, wie zuletzt häufiger, ein paar Minuten, um in der Partie anzukommen. Bei 5 gegen 5 auf dem Eis war die Partie aber sehr ausgeglichen. Die Gastgeber hatten gute Chancen mit dem Mann mehr auf dem Eis. Die Beste vergab Urbas nachdem er am langen Pfosten schön freigespielt wurde und in Juvonen seinen Meister fand.
Die Haie wurden im Verlauf des Drittels stärker und nutzten dann Ihrerseits ein Überzahlspiel. Russell fälschte Kemiläinens Schuss ab, Hungerecker parierte stark und Kero fand den Rebound als Erster.
Mit der Führung hatten die Haie weitere Chancen, um die Führung noch im ersten Drittel auszubauen, aber am Ende fehlte die Konsequenz oder man hatte Pech (Russell kurz vor Drittelende).
2. Drittel
Das zweite Drittel startete wie das erste. Bremerhaven fand schneller den Rhythmus, konnten aber daraus nichts machen. Den Haien reichte es in dieser Phase die Räume eng zu machen. Mitte des Abschnitts nahm das Spiel mehr Fahrt auf. Nachdem Austin und Friesen gemeinsam auf die Strafbank wanderten, legten die Haie nach. Kaski hatte viel Platz an der blauen Linie und überwand Hungerecker aus der Distanz.
Bremerhaven drängte auf den schnellen Anschluss. Einen Alleingang von Friesen konnte Juvonen parieren, war aber dann machtlos als Conrad bei fünf gegen drei einen Bruggisser Schuss direkt vor dem Tor abfälschte.
Die Entstehung der doppelten Unterzahl wurde noch nach der Partie heiß diskutiert.
3. Drittel
Wenn die Haie aktuell eine Sache zusätzlich auszeichnet, dann, dass sie sich von Unruhen selten anstecken lassen. Der Start ins letzte Drittel gelang. Schon früh erhöhten die Haie auf 3:1. Tyrväinen setzte Kammerer im Slot in Szene und der hat aktuell einen guten Lauf. Mit diesem Tor traf Kammerer in jedem der vier Saisonspiele gegen die Pinguins.
Daran änderte auch der erneute Anschluss durch Friesen nichts. Sein Schuss – noch leicht abgefälscht – passierte Juvonen in der kurzen Ecke. Aber wieder fanden die Haie die Antwort.
MacLeod mit sehenswerter Vorarbeit für Russell und der traf zum Endstand. Die letzten Minuten versuche Bremerhaven nochmal ranzukommen, allerdings brachte man Juvonen nicht mehr wirklich in Verlegenheit. Nach der Schlusssirene gab es noch einige Wortgefechte zwischen den Spielern beider Teams.
Fazit
Die Haie mit dem Sieg zum – eingestellten – Rekord. Auch in Bremerhaven siegt die Effektivität. Die Haie mit deutlich weniger zielgerichteten Aktionen zum Tor, aber mit zwei Toren mehr.
Trotz der beiden Gegentore – inklusive dem ersten in einem letzten Drittel in 2026 – kam Juvonen auf eine Fangquote von über 95%. Mitte des zweiten Drittels hatte alleine Urbas fast so viele Schüsse wie das gesamte Team der Haie.
Das Team findet die Antworten auf die Probleme, die Ihnen in den Partien gestellt werden.
Hard Facts
Fischtown Pinguins – Kölner Haie 2:4 (0:1, 1:1, 1:2)
Schüsse: 45 – 22
Strafminuten: 8 – 12
Bullies: 41 – 32
Kölner Haie
Juvonen – Brückmann
Austin – Kaski; Sennhenn – Kemiläinen; Vittasmäki – Müller; Glötzl
Kero – MacLeod – Russell; Storm – Aubry – Bokk; Kammerer – Tyrväinen – Niedenz; Tuomie – MacInnis – van Calster
Fischtown Pinguins
Hungerecker – Hudacek – Strasen
Byström – Eminger; Abt – Bettahar; Hirose – Bruggisser; Rausch
Urbas – Jeglic -Verlic; Krämmer – Miele – Conrad; Kinder – Friesen – Roßmy; Jensen – Herrmann – Mauermann
Zuschauer: 4.767
