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36. Spieltag

Der Sonderzug rollt am 36. Spieltag von Köln nach Dresden. Über 800 Haiefans machen sich insgesamt auf den Weg nach Elbflorenz um die Haie zum 9. Mal in Folge siegen zu sehen.

Dresden wird etwas dagegen haben. Zuletzt gewannen die Eislöwen gegen die Sonderzüge von Ingolstadt und Augsburg.

Status Quo

Dresden erzielt in den letzten Spielen Ergebnisse wie man sie sich von Saisonbeginn an vorgestellt hat. Das größte Problem dabei: Immer, wenn Dresden zuletzt gewann, siegten Frankfurt und Iserlohn auch.

In der Form der letzten fünf Spiele liegt Dresden auf Rang 9. Der Aufschwung kommt mit dem neuen Trainer Gerry Fleming. Im Dezember gewannen die Eislöwen fast so häufig wie vorher in der gesamten Saison.

Dennoch liegt man am Tabellenende mit gehörigem Abstand. 13 Punkte sind es bis zu den Löwen und den Roosters, dabei hat Dresden schon eine Partie mehr absolviert.

Nächste Woche steht mit dem Wintergame dann vielleicht das Highlight der Saison an, es könnte das letzte Highlight in der DEL für Dresden sein.

Dresden in Zahlen

Über die gesamte Saison gesehen, steht Dresden zu Recht am Tabellenende. Dafür muss man kein Fachmann sein. Der schwächste Angriff und die schwächste Abwehr. Das ändert sich auch nicht, wenn man nur auf die Fleming-Zeit schaut. Der Angriff ist weiterhin einer der Schwächsten, einzig die Gegentore bringen Dresden gerade eben unter die Top 10 der Liga. Auch das reicht nicht.

Das Dresden bei der Tordifferenz von gesamt -71 kein gutes Drittel aufweist ist klar. Die eigenen Tore sind fast gleichmäßig auf alle drei Drittel verteilt (22/24/26), die Gegentore ähnlich (46/51/45). Damit liegt man im mittleren und letzten Drittel am Ende der Tabelle, im Startdrittel ist Frankfurt leicht schwächer.

Auch bei den expected Goals zeigt sich ein ähnliches Bild. Dresden nutzt die Chancen schlecht – -14 Tore – und kassiert mehr – 23 Tore –, die Probleme liegen also auf beiden Seiten des Eises. Da spielt es auch keine Rolle welcher Goalie zwischen den Pfosten steht.

Das zeigt sich dann auch in der kumulierten Fangquote. Diese liegt bei 87,60% und ist damit der schwächste Wert seit Krefeld in der Coronasaison. Da die Effektivität auch zu wünschen übriglässt – 8,40% -, liegt der PDO bei nur 96 und damit weit weg von der 100er Grenze.

Persönlich sticht einzig Austin Ortega als 5. der Torjägerliste heraus. Ortega ist aber bekannt offensiv sehr stark zu sein, allerdings zu Lasten der Defensive.

Die bisherigen Duelle

Ein 5:0 und ein 5:2 steht für die Haie zu buche. Dabei war Dresden in beiden Spielen chancenlos. Die Special Teams spielten dabei zwar eine Rolle aber beim Blick auf die Ergebnisse eine untergeordnete.

In beiden Spielen trafen die Haie einmal in Überzahl für eine gesamte Quote von 33%.

Ansonsten gibt es tatsächlich wenig über die Spiele zu sagen. Die Haie trafen früh und entschieden die Partien spätestens im zweiten Drittel.

Prognose

Gibt es aktuell ein Spiel, in dem die Haie nicht Favorit sind? Vermutlich nicht, aber gegen Dresden ist es nochmal eine andere Sache. Das sind unangenehme Spiele. Da ist es vermutlich gut für die Mannschaft das die Haie-Fans das Spiel zu einer Art Heimspiel machen könnten.

Es wird der Auftakt zu einem 4-Spiele-Roadtrip für die Haie, die nach der Partie direkt weiter nach Bayern reisen und erst nach dem Spiel in Augsburg am 11.01 wieder die Reise nach Köln antreten.

Juvonen und MacLeod erwarten wir gegen Dresden nicht zurück. Zuletzt funktionierte es auch ohne die beiden Säulen des Teams.

Die Partie gibt es wie immer live bei MagentaSport. Kommentator der Partie ist Daniel Wimmer.

Blick über den Tellerrand

Dresden entwickelt sich. Vielleicht gibt es in den nächsten Jahren Zusammenschlüsse oder es hört jemand auf – alles möglich -, aber aktuell gibt es in Dresden drei Podcasts auf die man schauen kann. Zum einen die Eislöwen auf Kufen (Instagram) und dann wären da noch die Dorflöwen (Instagram) und die Drittelpause (Instagram)