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Sieg gegen den Aufsteiger

Keine 20 Stunden nach der Niederlage gegen Landshut wartete der Aufsteiger aus Krefeld auf die Haie. Für beide Teams war es das zweite Spiel innerhalb von 24 Stunden und nach einem Abend auf der Landshuter Bartlmädult – dem traditionellen Volksfest.

Vor dem Spiel

Auch in dieser Partie schonte Coach Thomas Berglund ein paar Spieler. So rotierten Austin und Aubry aus dem Team, Müller und Storm kehrten zurück ins Line-up. Niedenz fehlte erneut leicht angeschlagen.

Dazu bekam Juvonen den Start. Felix Brückmann war mit dem Team im Trainingscamp, ein Spieleinsatz war jedoch noch nicht möglich.

1. Drittel

Man merkte beiden Teams zu Beginn die Belastung der letzten Tage an. Relativ früh konnten beide im Powerplay agieren. Ohne größeren Erfolg. Die beste Chance in den ersten zehn Minuten hatte Mäkitalo mit einem Schuss an den Pfosten.

Danach legten die Haie etwas zu. Zuerst brachte ein platzierter Schuss von Bokk die Führung und in der Folge scheiterten Ljungh und Press an Jatkola bzw. an den Tormaßen.

Robin Press war dann derjenige, der nachlegte. Bei angezeigter Strafe legte Tyrväinen die Scheibe ab und der neue schwedische Verteidiger brachte die Scheibe an Freund und Feind vorbei in die kurze Ecke.

Payerl hatte kurz vor Drittelende noch die Riesenchance auf den Anschluss. Er scheiterte im Alleingang an Juvonen.

2. Drittel

Die Haie starteten stark in den zweiten Abschnitt, verpassten es aber gute Chancen zu verwandeln und man bekam kurzzeitig ein leichtes Déjà-vu zum Landshut Spiel.

In Reihe scheiterten Noebels (21.), Bokk (22.), Press (22.), MacInnis (23.) und Ljungh (25.) an Jatkola. Krefeld konnte aus diesen vielen vergebenen Chancen aber kein Kapital schlagen.

Der nächste „Aha“-Moment dann in der 33. Minute, als Kemiläinen die Scheibe an den Innenpfosten nagelte. Von dort sprang die Scheibe aber zurück ins Spiel.

Ein Highlight gab es gegen Drittelende noch. Santos tauchte plötzlich frei vor Juvonen auf und der Kölner Goalie zeigte seine Klasse und hieß Santos auf seine Weise in der DEL willkommen.

3. Drittel

Der frühe Treffer zum 3:0 durch Storm (43.) nahm der Partie die letzte Spannung. Beide Teams verwalteten die Partie zu Ende. Ein weiteres Tor fiel nur, weil Krefeld durch zwei Strafen den Haien kurz vor Ende nochmal ein 5 gg. 3 präsentierte.

Dabei hielt Jatkola erst überragend mit der Fanghand auf der Linie, nur um kurze Zeit später doch gegen Bokk hinter sich greifen zu müssen.

Fazit

Mit einem Sieg und einer Niederlage verabschieden sich die Haie aus Landshut. Auf die Niederlage gegen den Gastgeber, die nicht sein musste, folgte ein den Umständen entsprechend konzentrierter und abgeklärter Auftritt gegen den Aufsteiger.

Die Pinguine hielten zu Beginn ordentlich mit, mit zunehmender Dauer der Partie machten die Haie dann aber mehr für die Partie und gewannen auch in der Höhe verdient.

Bevor es in den nächsten Teil der Vorbereitung mit Spielen gegen Frankfurt und in Tilburg – und danach in die CHL – geht, haben sich die Spieler zwei freie Tage verdient.

Stimme zum Spiel

Disclaimer: Die Fragen sind unsere, gestellt wurden sie aus organisatorischen Gründen von Haie Medienleiter Konstantin Westenhoff.

Aufstellungen

Krefeld Pinguine – Kölner Haie 0:4 (0:2, 0:0, 0:2)

Kölner Haie

Juvonen – Wiens
Vittasmäki – Kemiläinen; Müller – Press; Sennhenn – L. Münzenberger; Händel
Noebels – MacLeod – Russell; Fischbuch – Ljungh – Bokk; Kammerer – Tyrväinen – M. Münzenberger; Fleischer – MacInnis – Storm

Krefeld Pinguine

(leider gab es von den Pinguinen heute keine Aufstellung in irgendeiner Form)

Foto: Denis Wroblewski/Kölner Haie