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Erster Haie-Sieg am Freitag

Tatsächlich war es ein Freitag! Ob es für die Haie einer war? Es war schließlich das zweite Spiel dieser Tage. Dabei bleibt den Haien weiterhin die Serie der Siege und Niederlagen, die sich abwechseln.

Am Pulverturm gab es einen 5:3 Sieg. Obwohl das die Haie ersatzgeschwächt nach Niederbayern reisen mussten.

Vor dem Spiel

Thomas Berglund musste weiterhin auf MacLeod, MacInnis, Niedenz und Brückmann verzichten. Dazu gesellte sich noch Noebels. Luca Münzenberger war erneut überzählig nicht im Line-up.

Straubing ohne Leonhardt und Elynuik.

1. Drittel

Die Tigers kamen gut aus der Kabine. Halloran prüfte Juvonen nach 15 Sekunden. Es sollte nicht das letzte Mal sein, das Juvonen im Mittelpunkt stand.

Nachdem auch noch Beaudin und Brandt Juvonen prüften (5., 6.), begann die Zeit der Haie. Binnen acht Sekunden trafen Fischbuch – nach tollem Pass von Kammerer – und Aubry – direkt vom Bully – zur 2:0 Führung für Köln.

Auch in der Folge hatten die Haie die besseren Chancen. Vor allem Fischbuch hätte das Ergebnis noch höherschrauben können, aber ihm fehlte vor Skarek etwas der Platz (11.).

Straubing kam Ende des Drittels wieder zurück in die Partie. Ein Powerplay half dabei und beinahe hätte es spät im Drittel noch hinter Juvonen geklingelt. Austin half seinem geschlagenen Goalie und brachte die Scheibe von der Linie (18.).

2. Drittel

Es gab ein Powerplay für die Haie in den Anfangsminuten des zweiten Drittels. Dabei hatte Daschner mit seinen 2 Minuten noch Glück, dass die Refs sich nur eine Perspektive ansahen. Die Haie nutzten das Powerplay. Storms-Schuss wäre zwei Meter neben dem Tor gelandet, aber ein Straubinger Verteidiger beförderte den Puck über die eigene Linie.

Es folgte eine starke Phase der Tigers. Erst scheiterte Halloran und dann traf Kersten. Sein Treffer wurde aber zurecht wegen Torhüterbehinderung nicht anerkannt (26.). Halloran in der Phase mit einem kleinen Privatduell gegen Juvonen. Auch in der 32.  und 39. Minute war der Kölner Goalie Endstation für den Straubinger Angreifer.

3. Drittel

Straubing drückte von Beginn an auf den Anschluss und scheiterte ein ums andere Mal an Juvonen, der in dieser Phase zeigte, warum er letztes Jahr der beste Goalie der Liga war.

Halloran (41.), Madden (42.), Loibl (43.) und Varejcka (43.) verzweifelten in Serie. Schon da hätte Straubing das Spiel drehen können. Die Haie fanden defensiv kaum Zugriff.

Es brauchte ein Powerplay und Loibl, der Straubing aufs Scoreboard brachte (46.). Aubry war im Forecheck unsanft aufs Eis gelegt worden und kam hinten zu spät in die Situation.

Zwei Minuten später sorgte Aubry dann auf der anderen Seite mit dem Gamewinner dafür, dass die Aufholjagd der Tigers erstmal gestoppt wurde.

Die Schlussoffensive der Gastgeber hatte es dennoch in sich. Rees (48., 53.) und Brandt (52.) scheiterten an Juvonen, bevor JC Beaudin keine Mühe hatte, eine abgefälschte Scheibe an Juvonen vorbei zu bringen (54.).

Straubing zog den Goalie früh und die Haie handelten sich noch eine Strafzeit ein. Das Powerplay eine einzige Drangphase und kurz vor dem Ende vollendete Green zum Anschluss (59.).

In den letzten Sekunden drückte Straubing auf den Ausgleich, aber Tyrväinen traf kurz vor Schluss noch ins leere Tor für den Endstand.

Fazit

Der Freitags-Fluch ist gebrochen, aber war es überhaupt ein Freitag? Was hält, ist die Unbeständigkeit der Haie. Keine zwei Siege in Folge, aber eben auch keine zwei Niederlagen.

Dabei sah es beim Blick auf das Line-up und die letzten Wochen der Tigers vor der Partie recht duster aus. Auf dem Eis straften die Haie einen aber Lügen. Lange Zeit waren die Haie vielleicht nicht immer die bessere, aber die deutlich effektivere Mannschaft.

Wie schon in der letzten Saison (19,19% Schussquote über alle 4 Spiele) brauchten die Haie wenig Chancen gegen die Niederbayern und das war am Ende der Faktor, der zum Sieg verhalf.

Am Ende drückte Straubing mit allem, was sie hatten, das war aber an diesem Abend gegen die Haie – und vor allem Juvonen – einen Tick zu wenig.

Die Haie haben jetzt eine – mit dem Blick aufs Line-up – dringend benötigte Pause bis kommenden Dienstag. Dann findet die verschobene Partie von Sonntag gegen die Adler Mannheim statt. Sind wir nicht alle gespannt, welches Gesicht die Haie dann präsentieren?

Hard Facts

Straubing Tigers – Kölner Haie 3:5 (0:2, 0:1, 3:2)

Schüsse: 47 – 20

Strafminuten: 8 – 10

Bullies: 35 – 29

Kölner Haie
Juvonen – Wiens
Kemiläinen – Vittasmäki, Press – Sennhenn, Müller – Austin, Händel
Russell – Ljungh – Storm. Bokk – Aubry – Fleischer, Fischbuch – Tyrväinen – Kammerer, Münzenberger – Späth

Straubing Tigers

Skarek – Pantkowski – Wieber
Duszak – Klein, Green – N. Beaudin, Zimmermann – Brandt, Bleicher
Halloran – JC Beaudin – Rees, Seidl – Brunnhuber – Varejcka, Daschner – Loibl – McKenzie, Kersten – Madden – Jentzsch

Zuschauer: 5.129