Skip to main content

Große Namen in Genf

Wer bei den Namen Boqvist, Puljujärvi oder Vesey eher an Genf als an die NHL denkt, hat viel Ahnung vom Eishockey. Der Kader der „Les Aigles“ ist gespickt mit großen Namen für das europäische Eishockey.

Für beide Teams geht es am letzten Spieltag der Hauptrunde nur noch um die Platzierung, qualifiziert sind beide Teams.

Der Gegner

Der HC ist inzwischen eine große Nummer in der Schweiz. Der Meister von 2023 und CHL-Sieger von 2024 brauchte allerdings nach der Meisterschaft und dem CHL-Sieg etwas, um in der NL wieder in die Spur zu finden.

Nach dem Aufstieg 2002 spielte man mit der Ausnahme von zwei Jahren jedes Jahr in den Playoffs. Darunter scheiterte man dreimal im Finale, bevor 2023 der große Wurf gelang.

Seitdem hat sich das Gesicht des Teams verändert und auch auf der Bank hat mit Sam Hallam seit dieser Saison ein neues Gesicht das Sagen.

Die vergangene Saison

Coach Yorick Treille wurde früh in der Saison durch Ville Peltonen ersetzt. Der Ex-Spieler des ERC Ingolstadt hatte am Ende keine Argumente mehr. Peltonen war aber von Beginn an nur ein Feuerwehrmann. Der ehemalige Assistent von Kari Jalonen in Bern brachte die Saison aber gut über die Bühne.

Am Ende der Saison standen die Adler auf dem 3. Platz und scheiterten erst im Halbfinale der Playoffs.

Diese Spieler sollten die Haie im Blick halten

Nun, drei Namen haben wir zu Beginn schon genannt. Bei Boqvist – erst diese Woche verpflichtet – ist noch fraglich, ob er heute schon auflaufen wird. Andere große Namen könnten, ob der festehenden Qualifikation, geschont werden.

Aber auch auf die Finnen, die letzte Saison schon im Kader waren, lohnt sich ein Blick: Ob Granlund, Manninen oder Saarijärvi, alle haben Qualitäten, die auch großen Teams weh tun können. Und an der Stelle haben wir über Jooris, Rutta und Bozon noch nicht geredet, geschweige denn von den starken Landsleuten wie Praplan, Le Coultre oder Miranda.

Worauf es für die Haie ankommt

Welche Haie sehen wir heute? Setzt Berglund wieder auf die jungen Wilden wie gegen Herning oder spielen die Haie mit voller Kapelle für die bestmögliche Ausgangsposition in der KO-Phase?

Die Genfer haben zudem ein wenig Verletzungssorgen. Auch mit Granlund und Manninen rechnen wir eher nicht, wir haben uns aber auch nicht in die genaue Lage vor Ort eingelesen.

Schaffen es die Haie, die Defensive beisammen zu halten und produziert man vorne mit mehr als einer Reihe, ist durchaus Zählbares drin.

Auf der anderen Seite die Frage, wie sehr der Blick in die anderen Hallen geht, und man am Ende vielleicht eher auf Platzierung als auf Sieg spielt.

Die Ausgangslage der Haie bietet alle Möglichkeiten.

Zu sehen gibt es die Partie bei Sporteurope.tv.